Hotspot 1: Phase Definition

Unsere Ziele beim Thema „Städtebau & Wohnen“:

  • Stadtstruktur, Nahversorgungsqualität und Heimatgefühl bewahren;
  • „Stadt am Fluß“, Plätze und Stadteingänge entwickeln;
  • Barrieren für Fuß- und Radverkehr überwinden;
  • Infrastruktur und Image Bad Cannstatt verbessern.

Beschreiben Sie bitte Ihre Vorstellungen und Wünsche im Kommentarfeld!

11 thoughts on “Hotspot 1: Phase Definition

  1. Die Idee mit einer grünen Brücke über den Nckar als Umnutzung der bestehenden Eisenbahnbrücke sollte auf jeden Fall weiterverfolgt werden. Die König-Karls-Brücke ist für Fußgänger nicht wirklich attraktiv, die Verbindung unter der neuen Eisenbahnbrücke stelle ich mir auch nicht besonders spannend vor. Die grüne Brücke würde uns Cannstattern mit den Bürgern aus Stuttgart-Nord und -Ost sowie dem Zentrum verbinden. Die Brücke könnte – ohne nur reine Verbindugn von A nach B zu sein – Aufenthaltsqualität und Begegnungsraum am und über dem Neckar schaffen und wir wären unserem Fluss endlich näher.

  2. Die Hügellandschaft am Seilerwasen ist keine natürliche Erscheinung am Neckarufer, sondern wurde aus dem Abraum der letzten Bundesgartenschau gebaut. Dadurch liegt ein hoher Riegel zwischen der Altstadt und dem Fluss, die Sichtbeziehung zum Rosenstein ist verschwunden. Ich wünsche mir, dass der Seilerwasen wieder sein ursprüngliches Niveau bekommt, die Hügellandschaft also zurück gebaut wird. So sieht man vom Inneren Bad Cannstatt wieder zu Fluß und Rosenstein.

  3. Vielleicht ist der Hügel damals auch aus Gründen des Schallschutzes für das angrenzende Wohngebiet entstanden. Das wäre aber bei reduziertem Verkehr (nach Eröffnung des Rosensteintunnels) und entsprechender Umgestaltung des Strassenraumes sicherlich kein Thema mehr.

  4. Die Nachnutzung der Eisenbahnbrücke würde nicht nur eine besondere Aufenthaltsqualität bieten sonden auch im weiteren Verlauf diverse städtebauliche Anbindungsmöglichkeiten für Bad Cannstatt bieten:
    1.. Sailerwasen / Altsatdt Bad Cannstatt
    2. Neues Hotel König-Karl-Strasse (westlich von Eisenbahnunterführung)
    3. Grünbereich Kleemannstrasse mit Rampe. Weiterführung Radweg nach Kegelenstrasse / Carree / Daimler- bzw. Deckerstrasse
    4. Bei Gleisrückbau sogar weiterer Verlauf bis Veielbrunnen / Neckarpark

  5. Berger Steg barrierefrei: Die Überwindung der notwendigen Höhe wäre gar nicht so dramatisch, wenn ein Steg seitlich im Schatten der Versorgungstrasse angehängt würde.

  6. Vor ziemlich genau zwei Jahren wurde im Bezirksbeirat ein Projekt „Kulturschiff“, dauerhaft verankert am Berger Steg, von jungen Unternehmern vorgestellt. Wie sich jetzt zeigt, ist das beabsichtigte Kerngeschäft aber der ganzjährige Betrieb einer Disco für bis zu 500 Personen. Feste Konzeption ist dabei ist Besuchererschliessung vom S-Bahnhof über die Kegelenstrasse zum Wasen. Für die Anlieger im Wohngebiet Friedelareal und der genossenschaftlichen Wohnanlage am Bahnhof wäre damit eine ganzjährige Lärmbelästigung durch rückkehrende Besucher verbunden. Das ist in der ohnehin hochbelastetenWohnlage an diesem Standort überhaupt nicht denkbar!

    1. Auch ich teile die Bedenken von Herrn Schlegel – Kulturschiff suggeriert etwas anderes als ein ganzjähriger Diskobetrieb. Noch mehr abendliche Parkplatzsuchende, noch mehr laute und ausgelassene Leute die des Nachts durch unser Wohngebiet laufen. Das haben wir schon oft und lange genug über das Jahr verteilt. Bei einer durchgehend ganzjährigen Belastung, sollte man mal über Lärmmessungen im Wohngebiet nachdenken. Ich bin mir sicher, dass die Grenzwerte während der Festzeiten bis tief in die Nacht durch den Fußgängerverkehr überschritten werden.
      Als Option könnte das Schiff weiter flussaufwärts festgemacht werden? Dann können die Leute mit ÖPNV der Linie 11 an der Haltestelle Cannstatter Wasen ein/aussteigen und auf der Wasenfläche parken. Allerdings rückt man dann näher an den Campingplatz heran. Die Campinggäste müssten den Lärm dann nur wenige Tage während ihres Aufenthaltes ertragen, die Anwohner andernfalls durgehend und ganzjährig.

  7. Die Idee die alte Eisenbahnbrücke als fußläufige Verbindung zu nutzen sollte wirklich weiterverfolgt werden. Diese könnte zu einem neuen Symbol der Stadt Stuttgart werden. Unorthodoxe Brücken sind als Wahrzeichen weltweit zu finden (Ponte Vecchio in Florenz, Brückenhäuser in Bad Kreuznach, Krämerbrücke in Erfurt usw.). Hier ist großzügiges Denken angebracht. Im Rahmen eines offenen Wettbewerbes könnten interessante Vorschläge entwickelt werden.

    Die fußläufige Verbindung zwischen Bad Cannstatt und Rosensteinpark darf an dieser Stelle nicht das einzige Thema bleiben. Die Uferbereiche zwischen der Rosensteinbrücke und der König-Karls-Brücke gehören zu den zentralsten unserer Stadt. Deshalb muss man genau hier die Stadt hindernisfrei an den Neckar führen. Gerade jetzt, im Zuge der Tunnelbauarbeiten, sollte man die Chance der Neugestaltung nutzen.

    Der Vorschlag ist:

    – Auf der Rosensteinseite kann das Stück der Neckartalstraße zwischen dem neuen Autotunnel und der König-Karls-Brücke überdeckelt und intensiv begrünt werden, so dass man fußläufig ohne Hindernisse vom Schloss Rosenstein zum Neckar gelangen könnte.

    – Auf der Cannstatter Seite wäre zu überlegen ob man zwischen der Rosensteinbrücke und der König-Karls-Brücke auf die Schönestraße als Durchgangsstraße gänzlich verzichten könnte oder diese zumindest teilweise unter dem jetzigen Seilerwasen geführt werden könnte, um einen fußläufigen Anschluss an die Eisenbahnstraße und den Wilhelmsplatz zu erreichen. Eine Aufwertung der Eisenbahnstraße wäre ebenfalls unverzichtbar.

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