Hotspot 2: Phase Definition


Unsere Ziele beim Thema „Städtebau & Wohnen“:

  • Stadtstruktur, Nahversorgungsqualität und Heimatgefühl bewahren;
  • „Stadt am Fluß“, Plätze und Stadteingänge entwickeln;
  • Barrieren für Fuß- und Radverkehr überwinden;
  • Infrastruktur und Image Bad Cannstatt verbessern.

Beschreiben Sie bitte Ihre Vorstellungen und Wünsche im Kommentarfeld!

10 thoughts on “Hotspot 2: Phase Definition

  1. Das komplette Gebiet zwischen Wilhelmsplatz, Bahnhofstraße und Eisenbahnstraße, d.h. der ehemalige McDonalds, das Schwabenbräu, das Parkhaus, die Gebäude an der Bahnhofstraße mit Ausnahme des denkmalgeschützten Hochhauses, sollten abgerissen werden. An dieser Stelle wünsche ich mir eine moderne Siedlung, welche aber den Charakter einer Altstadt hat, kleinteilig, enge Gassen, Kopfsteinpflaster, im Erdgeschoss kleine Läden, Werkstätten und Büros, ggf. Arkaden, Wohnen darüber. Für Bewohner, welche den ÖPNV nutzen. Heller, belebter Übergang zwischen Bahnhof und Wilhelmsplatz. Am Ort des ehemaligen McDonalds ein Dokumentarfilmkino, Independent-Filme aus den Herkunftsländern unserer Migranten, auch kontroverse Diskussionen und die Orte dafür.

    1. Dieser Ort ist aus allen Stadtteilen Bad Cannstatts gut mit öffentlichen Verkehrsmittel erreichbar und sollte deshalb auch zentrale Funtionen für die gesamte Bevölkerung BC’s erfüllen-also Standort von öff Einrichtungen sein. Neben Stadtbezirkskino, -mediatek(Bücherei), -volkshochschule, -theater(kkt), Räume für Vereine…,also für die ‚Dinge‘, für die der Kursaal ungeeignet ist.

  2. Der Verkehr über den Wilhelmsplatz muss neu geordnet werden. Ein Weg wäre der Rückbau des MIV auf eine Fahrspur. Eine weitere Möglichkeit ist, zwar das Anfahren des Wilhelmsplatzes und der Parkhäuser zu ermöglichen, die Weiterfahrt dann aber nicht als Durchfahrt durch Bad Cannstatt, sondern nur zurück in die Richtung, aus welcher der MIV gekommen ist, zu ermöglichen.
    Shared Space stelle ich mir am Wilhelmsplatz als extreme Herausforderung vor. Bei Verzicht auf Lichtsignalanlagen und max. 5 km/h kann ich es mir aber beinahe vorstellen. Vielleicht ermöglichen zukünftige Fahrzeugsteuerungen die obligatorische Reduzierung der Geschwindigkeit auf einem Platz.

  3. Bereits im Jahr 2011 wurde ermittelt, dass im Tagesmittel im Bereich Wilhelmsplatz/Bahnhof Bad Cannstatt 70.000 Fahrgäste ein-, aus- oder umsteigen, d.h. als potentielle Kunden für Cannstatter Gastronomie, Dienstleistung und Einzelhandel zu betrachten sind. Ich schätze, dass es 2016 schon deutlich mehr Fahrgäste sind, und dass zusätzlich einige hunderttausend Fahrgäste durch Bad Cannstatt durchfahren. Auch dort wäre Potential! Heute besteht für niemanden Anlass, in Bad Cannstatt auszusteigen oder zu verweilen: stechender Uringeruch in Übergängen, dröhnender Verkehr, unattraktive Gebäude und Geschäfte, die Marktstraße irgendwo versteckt. Es ist eine große Chance, den wichtigen ÖPNV-Knoten attraktiver zu machen. Hier ist auch ein Eingang zu unserem Stadtbezirk. Wie sieht ein Wilhelmsplatz mit Flair aus?

  4. Ich würde hier gerne auch das Thema Wasser zur Diskussion stellen. Die beiden Wasserbecken am Wilhelmsplatz sind meist verdreckt und unansehnlich. Obwohl in BAD Cannstatt das Thema Wasser natürlich eine größere Rolle spielen sollte als bisher, ist der Wilhelmsplatz vielleicht nicht der richtige Ort. Ich finde, einige schattenspendende Bäume und Grünflächen anstelle der Wasserspiele an der Stelle geeigneter. Dann würden auch die zahlreichen Fußgänger an den Ampeln vielleicht eher im Schatten als in der Mittagssonne und -hitze stehen. Und pflegeintensiver als diese Wasserbecken ist doch eine Begrünung sicher auch nicht, oder? (Ein gut gelungenes Beispiel für eine Bepflanzung unter den Bäumen finde ich übrigens die Bepflanzung an den dort bestehenden Platanen (?). Keine Bepflanzung, die im monatlichen Rhythmus rausgerissen und vollständig ersetzt wird, sondern eine, die Jahr für Jahr nachwächst und sich im Laufe des Jahres verändert. Übrigens beispielsweise auch in einigen Beeten im Kurpark und im Bereich um den Daimlerplatz. Gerne mehr davon!)

  5. Ich benutze häufig den ÖPNV am Wilhelmsplatz, und das bedeutet manchmal auch, ich warte eine Weile auf die Bahn. Ganz selten ergibt es sich, dass offensichtlich alle Ampeln gleichzeitig Rot haben, der komplette motorisierte Verkehr steht still und wartet auf Grün. Das sind dann ganz plötzlich gefühlte 30 Sekunden abrupte Stille auf dem Platz, ich kann die Stimmen der Menschen neben mir hören, die sich auch plötzlich in Normallautstärke unterhalten, manchmal beginnt sogar Vogelgezwitscher. Mehr davon ist m.E. eine wichtige Anforderung an den Wilhelmsplatz. Just in diesem Augenblick, wenn ich das denke, setzt der Verkehrslärm wieder ein, Motorräder drehen auf, LKW geben Gas, die Klappenauspuffanlagen von PKW machen auf, manchmal erklingen elektronisch vorgetäuschte Fehlzündungen, die Autofahrer versuchen, sich in Beschleunigungsrennen bis zur nächsten Ampel zu übertrumpfen. Wer will das?

    1. Ich finde die Idee der Baume auf der Wilhelmplatz gut und ich denke es wäre schön wenn auch Wilhelmstrasse Bäume bekommen könnte. Damit könnte man eine visuelle Verbindung zwischen Bahnhofstraße und Wilhelmstrasse schaffen.
      Notwendig wäre auch die Verstärkung der Einkauf Achse Marktstrasse/Seelbergstrasse.
      Diese zwei Achse (Bahnhofstrasse/Wilhelmstrasse) und Marktstrasse/Seelbergstrasse)sind leider genau von dem Wilhelmsplatz in der mitte getrennt.
      Der Wilhelmsplatz sollte reduzierte verkehrflache fläche haben (siehe Projekt Wilhelma) und dadurch mehr Platz für eine representative Eingang schaffen.
      Man sollte nur ein mal die Strasse überqueren um in der Altstadt reinkommen zu können…. Und nicht zwei mal wie jetzt.
      Ich könnte mich auf den Wilhelmsplatz, eine Parkbox oder andere sichere Parkplätze für Fahrräder vorstellen. Selbverstandlich alles nach eines eigenartiges Urban design Konzept und mit ganz viel Grün und wasser.
      Ich möchte aber grundsätzlich eine städtebauliches konzept das Bad Cannstatt von die Feinstaub Gerüche befreit. Z.B. 1 Wochenende pro Monat Autofrei, mehr Platz für Menschen und Fahrräder. Sperrzeit/Sperrtage wie auf den Neckar in Richtung Max Eyth See.

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