Hotspot 6: Phase Definition


Unsere Ziele beim Thema „Städtebau & Wohnen“:

  • Stadtstruktur, Nahversorgungsqualität und Heimatgefühl bewahren;
  • „Stadt am Fluß“, Plätze und Stadteingänge entwickeln;
  • Barrieren für Fuß- und Radverkehr überwinden;
  • Infrastruktur und Image Bad Cannstatt verbessern.

Beschreiben Sie bitte Ihre Vorstellungen und Wünsche im Kommentarfeld!

7 thoughts on “Hotspot 6: Phase Definition

  1. Das Theaterschiff war das Vorbild, und jetzt scheinen noch weitere stationäre Schiffe am Stuttgarter Neckarufer dazu zu kommen. Es wäre schön, wenn es entlang des Neckars mehrere Anlegestellen gäbe, wo solche eigentlich stationären Schiffe für einige Wochen anlegen können, um dann an einem anderen Ort festzumachen. So kann ein Austausch entlang des Flusses erfolgen, das kann zu einer lebhaften Tradition des Neckar werden.

    1. Das ist eine schöne Idee! Wandernde Kulturangebote entlang des Neckars! Diese Woche Theater in Cannstatt, ein Konzert im Hafen und eine Kinderbasteln in Mühlhausen und nächste Woche eine Lesung in Untertürkheim, Urban Sketching auf dem Schiff mit Blick auf die Weinberge und den Max-Eyth-See. Toll!

  2. Ich stelle mir hier – und entlang des ganzen Neckars – verschiedene Orte/Räume vor, die wie das Grüne Klassenzimmer am Max-Eyth-See funktionieren. Am Fluss können Kinder ganz viel lernen. Verschiedenes zum Thema Wasser, Wasser in der Stadt, Wasser in Stuttgart (Die Geschichte des Neckars? Mineralwasser in Bad Cannstatt? Wie kann mithilfe von Wasser Energie gewonnen werden? Warum sind am Neckar so viele Kraftwerke? Wie funktioniert eine Schleuse? Was passiert am Hafen? Warum sidn Städte früher so oft an Flüssen entstanden? Wie sah Stuttgart damals aus?). Kinder lernen so viel mehr, wenn sie aus ihren Klassenzimmern rauskommen und vor Ort sehen, was passiert. Und das Grüne Klassenzimmer könnte doch der Beginn einer Reihe vieler experimeneller „Klassenzimmer“ sein.

  3. Am absenkten Neckarufer gegenüber dem Mühlgrün sind einige Pflanzflächen, die schon lange nicht mehr wirklich gepflegt werden. Könnte man die nicht nutzen für ein kleines Urban-Gardening-/Essbare-Stadt-Experiment. Einige Obstbäume (Feige/Pfirisch…) sind dort schon vorhanden, mithilfe der Stadtgärtnerei und großen Geräten müssten einmal die Beete freigeräumt und mit frischer Erde aufgefüllt werden. Danach könnte eine Initiative Gemüse und Kräuter fürs Quartier pflanzen. Gießkannen (evtl. mit langen Seilen oder ähnlichem befestigt) und Hinweisschilder („Gieß und genieß mich!“) sollen zum Gießen (Neckarwasser ist ja vorhanden) animieren.

  4. nach meiner Information wird im Neckarpark ein neues Sporthallenbad gebaut (Baugebinn 2018). Das existierende Hallenbad am Neckar wird damit ersetzt. Das Bad liegt direkt am Neckar. Es bietet sich geradezu eine neue Nutzung – für was auch immer – an.

  5. Entscheidend für den hotspot 6 ist die Sperrung der Wilhelmsbrücke für den Verkehr und die reine fußläufige Nutzung als Weiterentwicklung der Marktstraße in Richtung Neckarvorstadt. Wenn das gelingt und der Verkehr zusätzlich aus der Schönestraße und Überkingerstraße herauszubekommen wäre, dann kommt diese Cannstatter Seite endlich so wie es sich gehört ans Wasser. Die fußläufige Verbindung zwischen Wilhelmsbrücke und Rosensteinbrücke ist aktuell für jeden Nutzer ein Katastrophe. Entweder wird man auf dem einen oder dem anderen Wegstreifen von einem Radfahrer überrollt, Hier muss dringend das Geländeniveau im Bereich Theaterschiff am Widerlager Wilhelmsbrücke weitergeführt werden, dann unter der Rosensteinbrücke durch zum Sailerwasen. Spannend ist noch das Thema Hochbunker. Wenn es gelingt diesen in das Ufer- und Wegekonzept gut einzubinden (Öffentliche Nutzung z.B. I-Punkt mit Turmcafe, Ausstellungsräume etc.) dann wird diese Neckarseite zum Selbstläufer.
    Die Nutzung des tiefergelegten Neckarufers auf der Vorstadtseite ist leider seit Jahren auch eine traurige Angelegenheit. Dabei ist das eine sehr schöne Situation ganz am Wasser, man stelle sich nur mal so eine Art Palast der Repulik an der Wasserfront vor, mit Schwimmstegen etc……..
    Wenn dann mal das Stadtbad Geschichte ist, dann könnte man hier den Kurpark bis ans Wasser bringen (so lange die Stadt das Grundstück nicht meistbietend an einen Luxusinvestor veräußert). Die Schmidener Straße einfach mit überpflastern und an dieser Stelle runterbremsen auf 5 km/H. Das Grün ist links und rechts der Straße schon längst da, die Gelegenheit muss man nur anpacken.

    1. Den Vorredner kann ich nur voll und ganz unterstützen !!!!
      Allerdings fände ich das Shared Space-Konzept für die Wilhelmsbrücke besser: Alle Altstadtbesucher die aus der Richtung Hallschlag/Altenburg mit dem Auto kommen und einkaufen wollen, könnten doch eine Durchfahrt 20 km/h bis zum Parkhaus am Neckar bekommen, d.h. ab dort eine Unterbindung der Durch-und Weiterfahrt. Andernfalls benötigt man optional auf der Neckar-Vorstadt-Seite ein ergänzendes Parkhaus – Raum ??
      Die Aufenthaltsqualität und der Zustand der Wilhelmsbrücke als einzige Verbindung zwischen zwei äußerst urbanen Neckaruferseiten ist erbärmlich, ärmlich und schäbig. Eine neue attraktive Stahlbrücke mit attraktiven Wege- und Verweilraum darauf, wäre ziemlich angemessen, so dass auch auswärtige Wilhelmabesucher Lust haben die Altstadt zu besuchen. Diese Stahlbrücke könnte dann langfristig gesehen ein historisches Schmuckstück werden. Die derzeitige Stahlbrücke ist eine 1929 entstandene im Krieg (also 15 Jahre später) zerstörte und nach dem Krieg zusammengeflickte einfachste Brückenkonstruktion. Muss das für die Ewigkeit sein, wenn man Cannstatt zukunftsfähig machen will?
      Der Stadteingang und die historische Silhouette (Potential !!) sind durch die riesigen Baumkronen der Uferbepflanzung so weit verstellt, dass man selbst die Kirchtürme der Altstadt nur noch auf der Achse der Wilhelmsbrücke und auf der Höhe der Rosenaustraße durch eine 10 m Lücke erspähen kann.
      Das „Bild der Stadt“ zu zeigen, als Schauseite zu entwickeln, könnte einen Sinneswandel einleiten, sich als historisches Städtchen selbstbewusster zu zeigen und sich nicht so schrecklich verschämt zu verschanzen und zu verstecken.

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