Hotspot 3: Phase Definition


Unsere Ziele beim Thema „Städtebau & Wohnen“:

  • Stadtstruktur, Nahversorgungsqualität und Heimatgefühl bewahren;
  • „Stadt am Fluß“, Plätze und Stadteingänge entwickeln;
  • Barrieren für Fuß- und Radverkehr überwinden;
  • Infrastruktur und Image Bad Cannstatt verbessern.

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7 thoughts on “Hotspot 3: Phase Definition

  1. In diesem Quartier ist Wohnbebauung schwierig wegen der Lärmimmission vom Wasen. Dies erfordert eine besondere Bauweise. Mir schweben Gebäude vor, welche den traditionellen chinesischen Tulou ähneln, große runde oder viereckige Gebäude, welche von einer dicken, beinahe fensterlosen Mauer umgeben und so auch vom Lärm geschützt sind. Diese Gebäude haben 3…5 Stockwerke, Galerien zum Innenhof und dort viel gemeinsam genutzte Flächen. So können eine große Zahl von relativ kleinen Wohnungen erstellt werden, welche durch die gemeinsam genutzten Flächen aufgewertet werden. Jedes Cannstatter Tulou kann ein Mehrgenerationenhaus sein, eine Baugemeinschaft, ein architektonisches Juwel und Heimat für mehrere hundert Einwohner. https://de.wikipedia.org/wiki/Tulou

      1. Die „Cannstatter Höfe“ sollten öffentlicher Raum sein, wobei das Engagement der Bewohner sehr hilfreich und erwünscht ist. In schweren Zeiten – die einschlägigen Trinkfeste auf dem Wasen – schließen sich die Tore bei Einbruch der Dunkelheit…

  2. Für mich stellst sich hier auch de Frage, ob das Quartier hier einen Wohnschwerpuntk haben muss. Es ist nur bedingt gut an den ÖPNV angebunden (S-Bahn ja, Stadtbahn nur über unattraktive Wege), liegt zwischen Wasen inkl. lärmender Wasengäste (Hauptlaufroute zwischen Bahnhof und Wasen), Bahn, den Hauptverkehrsadern König-Karls-Straße und Mercedesstraße und bis auf das Carré, Netto und kleinere Läden in der Daimlerstraße gibt es m.W. nach keine bestehenden Einkaufsmöglichkeiten. Und die genannten sind hinsichtlich einer Reduzierung von Verkehr (auch fürs Einkaufen) fast schon zu weit weg für den täglichen Bedarf, oder nicht? Es ließen sich im Quartier dann natürlich neue Möglichkeiten schaffen. Aber kann dort nicht auch ein Quartier bestehen, dessen Nutzung eher gewerblicher Natur ist? Muss dort überhaupt (viel) Wohnen stattfinden?

    1. Viel Wohnen stelle ich mir auch nicht vor, sondern eine Mischnutzung mit kleinen Büros, Werkstätten und eben Wohnen, wie es früher in unseren Städten üblich war. Das Gelände einfach nur so zu lassen, finde ich eine Verschwendung, der Ansatz mit den nach außen geschlossenen Einheiten eine Möglichkeit, die geprüft werden sollte. Aber Deine Einwände haben ein großes Gewicht.

      1. Ich gebe zu: Nur so lassen finde ich auch nicht so prickelnd. Vor allem, weil es ja ein bisschen unser Stadteingang (oder zumindest das Quartier am Stadteingang) und einfach echt nicht schön ist. Vielleicht eine gwerbliche Nutzung an den jeweiligen Rändern, gerne auch (eher!) nach innen orientiert, ohne ganz wie eine geschlossene Festung zu wirken, und Wohnen eher im zentrum. Ich gkaube, dass es zusätzlich (vielelicht auch im Inneren) öffentliche Räume außerhalb der Blöcke braucht, weil es bestimmt große Überwindung kostet in das Innere eines Wohnhofs zu treten, Und für die soziale Kontrolle sind geschlossene Fassaden auch eher hinderlich…

  3. Als Anwohner im Friedel-Areal erlebe ich die Vor- und Nachteile von Wohnen in diesem Gebiet. Das Thema Wasenlärm stellt für uns hier eigentlich kein Problem dar, sofern man diese Zeit nicht vorwiegend auf dem Balkon verbringen möchte. Dafür haben wir eine perfekte Anbindung an den ÖPNV, Radwege, Park und die Nahversorgung.
    Nach Inbetriebnahme des Rosensteintunnels soll der Verkehr auf der Mercedesstrasse deutlich abnehmen. Bei Umbau auf zwei Spuren und entsprechende Umgestalutung (Verlängerung Boulevard Neckarstadion bis KK-Brücke) ist Wohnen auch in diesem Bereich ohne weiteres möglich.

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