Vorschläge zu Mobilität

Unsere Ziele beim Thema „Mobilität„:

  • Integriertes, nachhaltiges Verkehrskonzept und ÖPNV-Netz stärken, abgelegene Stadtteile anschließen und für Barrierefreiheit sorgen;
  • Straßenverkehr reduzieren, Parkraummanagement und alternative Verkehrsführung entwickeln;
  • Fuß- und Radwegenetz und -infrastruktur erweitern und sicherer gestalten.

Außer Ihren Vorschlägen und Ideen benötigen wir noch Daten für die Modellierung des Verkehrs in Bad Cannstatt. Wenn Sie den folgenden Fragebogen ausfüllen können, wäre das spitze!

5 thoughts on “Vorschläge zu Mobilität

  1. Ein Radwegenetz BC ist auch 37 Jahre nachdem ein Vorschlag dazu vom BUND u d Aktion Fahrrad in S veröffentlicht wurde, nicht vorhanden. Die vhd einzelnen Wege sind nicht geeignet, den Radverkehrsanteil in absehbarer Zeit auf 20%zu steigern

  2. Zu Zeiten der Wasenveranstaltung, wird wie von Ihnen im Bürgerblatt beschrieben ein mehrstufiges Sicherheitskonzept gelebt. Dabei sieht eine Stufe vor, dass die Unterführung Kegelenstraße nur noch als Ausgang, bzw. die Elwertstr. Unterführung nur noch als Zugang genutzt werden kann. Mein Vorschlag ist folgender, dass die Unterführung Kegelenstraße dauerhaft nur noch als Zugang zum Wasen und die Unterführung in der Elwertstraße als Ausgang genutzt wird (umgekehrte Logik). Dies hätte folgende Vorteile: 1. keine kollidierenden Besucherströme und dauerhafter Sicherheitsgewinn – auch weil die Kontrollen sich auf eine Richtung konzentrieren können; 2. Zugang zum Wasen auf dem küzesten Wege; 3. Die Taxi Stellplätze befinden sich auch jetzt schon am Ausgang der Elwertstraße; 4. Die singenden, gröhlenden, randalierenden und urinierenden Massen laufen nicht mehr durch das bewohnte Gebiet und damit Senkung der akustischen Emission in Wohngebieten, die bisher keinesfalls eingehalten wird.

  3. In dem Areal um den Canstatter Bahnhof herum hat sich in den letzten Jahren viel getan und es ändert sich weiterhin viel. Die brachliegenden Flächen sind verschwunden und es gibt nun einen Kindergarten, ein Jungendzentrum/-herberge und auch eine Skaterhalle. Im Gegenzug sind aus dem Straßenbild einige Parkmöglichkeiten verschwunden (3 durch die Zufahrt Kindergarten und nochmal 4 durch die Skaterhalle). Das Jugendzentrum hat zwar einen eigenen Parkplatz, der allerdings auch während der abendlichen Veranstaltungen für deren Gäste geschlossen bleibt. Auch die Skaterhalle besitzt eigene Stellflächen, welche ebenfalls abgesperrt sind und damit den Gästen nicht zur Verfügung stehen. Hinzu kommen noch die regelmäßigen und unregelmäßigen Veranstaltungen in der Umgebung, wie Fußbalspiele, Zirkus, Wasenfeste, Konzerte, REWE Familienfest usw. Früher gab es einen morgentlichen und abendlichen Wechsel zwischen Anwohnern und Tagesbesuchern bei den Stellflächen. Durch die abendlichen Veranstaltungen im CANN und neuerlich auch der Skaterhalle, findet man bis 22 Uhr regelmäßig keinen Parkplatz mehr. Erst danach sind natürlich viele Stellflächen wieder leer. Bei sonstigen Veranstaltungen fahre ich mein Auto, vorallem am Wochenende, gar nicht mehr weg, weil ich weiß, dass ich keinen Parkplatz mehr finden werde. Ich fühle mich dann gefangen im eigenen Wohngebiet.
    Die neuen kulturellen Angebote begrüße ich grundlegend sehr, aber wenn uns dadurch die Lebensqualität herabgesetzt wird (und das Parkplatzproblem empfinde ich und andere Anwohner als eine solch Absenkung), wird das eine ganz schwierige Nachbarschaft. Das führt auch dazu, dass die Toleranz bei kleineren Ruhestörungen oder sonstigen Verstößen gegen Null läuft. Ich muss mit meinem Auto irgendwo stehen. Ich lebe in Cannstatt/am Bahnhof. Warum muss ich als Anwohner abends 30 Minuten Kreise fahren und die Umwelt verpesten, damit jemand anderes sein Auto abstellen kann, um die Skatehalle zu besuchen? Da passt doch momentan das Konzept nicht. Ich hoffe wirklich, dass man sich auch mal Gedanken um die Anwohner macht und sich das Verhältnis zu den „neuen Nachbarn“ wieder verbessert, weil man nicht nur Nachteile durch Sie erlangt.

    1. Durch das Parkraummanegement, das ab 1.11.2017 auch in Ihrem Gebiet umgesetzt wird, wird sich die seit Jahren für Bewohner unbefriedigende Situation deutlich verbessern; also bitte noch etwas Geduld!

  4. Es ist festzustellen, dass auch in anderen Themenschwerpunkten die Mobilität eine wesentliche Rolle spielt. Deshalb ist zu überlegen ob man tatsächlich über jede einzelne Straße sprechen sollte oder zunächst doch die Problematik ganzheitlicher versucht anzugehen. Das Ziel sollte sein das Verkehrsaufkommen deutlich zu reduzieren. Dazu gehören Verzicht auf Durchgangsverkehr oder Reduzierung des Berufsverkehrs. Nur so kann man Themen wie Stadt am Fluss, Grünflächen statt Straßen, Fahrradwege oder frische Luft im Kessel in die Tat umsetzen.

    Ich persönlich kann mir inzwischen eine Maut vorstellen. Die Stadt müsste im Gegenzug aber Voraussetzungen für den Umstieg auf ÖPNV schaffen. Dazu könnten Schaffung erforderlicher kostenloser Parkplätze/-häuser rund um Stuttgart und eine deutliche Reduzierung der ÖPNV-Fahrkosten gehören.

    Von der Maut könnte man Fahrzeuge mit umweltfreundlichen Antrieben befreien. Für die Stadtbewohner wäre z.B. eine Fahrt im Monat (für größere Besorgungen) frei.

    Einer der Hauptgründe für den massenhaften Berufsverkehr ist der fehlende und der überteuerte Wohnraum in der Stadt. Es ist an der Zeit ernsthaft darüber nachzudenken. Solange die in der Stadt Tätigen nicht vor Ort leben, muss man sich über Feinstaub nicht wundern. Mit 40er-Zonen und Zweckentfremdung kriegt man das Problem nicht gelöst.

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