Hotspot 6: Phase Skizzen

Für diesen Hotspot wurde am 07. Juli ein Vorschlag entwickelt, s. Skizze unten.

Bild der Stadt – Cannstatts Schauseite oder die verschwundene Stadt

  1. Aufenthaltsorte und Qualitäten auf der Uferseite Neckarvorstadt herstellen und verbessern, damit es Orte gibt, von denen man das historische Cannstatt wahrnehmen und betrachten kann – sowie vice-versa die schöne Brückenstraße erlebbar macht (Café an der drögen Kaimauer, Platz Haltestelle Rosensteinbrücke ausbauen als Quartiersplatz von hoher Aufenthaltsqualität).
  2. Wegeverbindungen und Aufenthaltsqualitäten am Tiefufer verbessern.
  3. Rückschneiden/Lichten der Uferbäume damit die Stadtsilhouette wieder sichtbar wird.
  4. Mehr Schiffsanleger am rechten Neckarufer, bei Theaterschiff, z.B. für Pendelschiffe

Verknüpfungen zur Altstadt – den Anschluss der Neckarvorstadt verbessern

  1. Die Fahrrad- und Fußwege aus der Neckarvorstadt, die auch aus dem Hallschlag und Altenburgviertel Besucher nach Cannstatt bringen sowie die Belegschaft einer Menge von Arbeitnehmern (K2, Wizmann-Areal, MAHLE), verändern um gefahrloses und komfortables Erreichen der Altstadt zu ermöglichen (Hauptwege: Aachener Straße, Rosenaustraße, Krefelder Straße und die jeweilige Uferstrecke dazu).
  2. Die Wilhelmsbrücke ertüchtigen, und einseitig für einen behinderungsfreien Fußgängerverkehr erweitern (auf der Brücke stehen können und schauen, ohne dass man von Fahrradfahrern umgehauen wird, Brückenflohmarkt, Kinderfreundlichere Geländer, durch die man den Kopf nicht stecken kann, etc.), Sharedspace für einen beruhigten Autoverkehr >> Rosensteintunnel und Fahrradfahrer in Brückenmitte

Brückenköpfe an die Platzsituationen Marktstraße und Wilhelms-/Brückenstraße anschließen.

  1. Die Wilhelmsbrücke ist das Nadelöhr und einzige alltagstaugliche Verbindung zwischen den Stadtquartieren (der Mühlsteg ist hierzu keine Alternative).
  2. Beziehungen der Altstadt zum Neckarufer – jede Gasse hat ein attraktives Ziel. Viele Gassen der Altstadt werden nicht wahrgenommen, weil sie nirgendwo hin führen (z.B. Brählesgasse landet auf einem Parkplatz und der Überkingerstraße, ohne Weiterführung durch einen Bürgersteig).
  3. Am Ende jeder schönen Gasse sollte ein attraktives Ziel stehen (z.B. eine Attraktion am Flussufer, das Restaurant auf dem Bunkerturm, die Zaissgasse im Biergarten statt vor einer Lärmschutzwand).
  4. Die Überkingerstraße muss verkehrsberuhigt und zum Sharedspace werden, damit ein breiter Übergang zum Neckarufer möglich ist, dafür ist es nötig die Fahrbahn-Bereiche mit einem gestalteten Altstadtbelag auszustatten.

Das Neckarufer verbindet – öffentliche Orte vom Neckarufer aus erreichbar machen

  1. Das Neckarufer vom Mühlsteg bis zur Wilhelmsbrücke muss komplett umgestaltet und urbaner gemacht werden, mit bequemen Wegen für Fahrradfahrer, Fußgänger und Aufenthalt (Beispiele Köln, Düsseldorf, Nürnberg und Würzburg).
  2. Stärkung öffentlicher Orte am Neckarufer und Verbindung zum Ufer und untereinander, „Perlenkette“ öffentlicher Orte (z.B. verbesserter Anschluß des Stadtbades, des Kurparks, der Stadtteilbibliothek – ggfs. Neubau des Parkhauses, Aufstockung, des Biergartens, des Theaterschiffes …, vielleicht eine Jugendbegegnungsstätte oder Schülerhaus am Neckarufernähe für die Schüler der vielen anliegenden Schulen, Wegeverbindung (die sind kürzer, attraktiver und gefahrloser zur Altstadt hin als an den Straßen wie Überkingerstraße.
  3. Parkhaus Mühlgrün bekommt Fußgängerausgang zum Fluss
  4. Verbreiterung der Uferwege für Fußgänger und Radfahrer (zur Zeit höchst gefährlich und unattraktiv).
  5. Durchgehende Balkone am Rilling-Ufer, als Fußweg, unter den Brücken fortgesetzt. Radweg auf Straßenniveau.

Sonstiges

  1. Aachener Straße als Radachse
  2. Tunnel Haldenstraße zur Entlastung von Überkinger-, Wilhelms- und Wilhelmastraße.
  3. Kreisverkehr Rosensteinbrüche/Schönestraße/Badstraße
6.1: Zwischen Rosensteinbrücke und Mühlsteg
Hotspot 6.1: Zwischen Rosensteinbrücke und Mühlsteg

2 thoughts on “Hotspot 6: Phase Skizzen

  1. Hier fehlt das Stadtbad, hier wurde der Erhalt und Umbau angesprochen, Dach als Liegewiese , Zugang zum Neckar, Terrassen zum Sonnen und verweilen, ein Schwimmbecken im Neckar wie in Berlin. Schwimmbad für Schulen und Öffentlichkeit nutzen.
    Dies wäre sicherlich auch eine weitere Aufwertung des Neckarufers.
    Brigitte Schreiner

    1. Großartig, Bäder werden immer häufiger aufgeben aber sie sind wichtig für unser Gemeinwohl, mit höherer Attraktivität, Zugewandtheit zum Fluß und im Gegensatz zu den hochpreisigen Mineralbädern mit Eintrittspreisen, die sich auch der Normalverbraucher und seine Familie wöchentlich leisten kann !!!

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